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In guten Händen Die Menschen erreichen heute wegen der glücklicherweise besseren Lebensumstände ein höheres Lebensalter. In der Regel sind sie auch viel länger in der Lage, aktiv und aus eigener Kraft am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dennoch kann man im Alter nicht immer vollkommen selbstständig sein – so mancher ist auf Hilfe angewiesen. Da ist es gut zu wissen, es gibt Mitmenschen und dafür vorgesehene Einrichtungen. Dies war nicht immer so. Das Schenkel-Schoeller-Stift ist seit 150 Jahren mit der Versorgung von bedürftigen und älteren Bewohnerinnen und Bewohnern vertraut und als Pflegeeinrichtung vom Gesetzgeber anerkannt. Dabei erfolgt die pflegerische Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner Tag und Nacht durch geschultes und examiniertes Fachpersonal. Neben der anordnungsabhängigen Behandlungspflege, die in Kooperation mit niedergelassenen Haus- und Fachärzten durchgeführt wird, ist die Grundpflege eines der wichtigsten Elemente im Pflegedienst. Sie umfasst die Hilfe bei allen täglichen Aktivitäten. Die Förderung der körperlichen und geistigen Fähigkeiten der bedürftigen Bewohnerinnen und Bewohner steht dabei im Vordergrund. Das Mitwirken an einer guten Kooperation mit den Angehörigen, Ärzten, Therapeuten und Seelsorgern verstehen wir als unsere Aufgabe zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner. In unserem Seniorenpflegeheim leben derzeit 120 Bewohnerinnen und Bewohner in insgesamt vier Wohnbereichen, unterteilt in verschiedene Einzel- und Doppelwohnungen sowie geräumige Appartements für Ehepaare. Ihre Wohnsituation ist dem jeweiligen Bedarf angepasst, auf liebgewonnene Möbelstücke braucht niemand zu verzichten. Aus allen Zimmern geht der Blick ins Grüne und sie verfügen über eine zeitgemäße, wohnliche Ausstattung. Angestrebt wird dabei der größtmögliche persönliche Freiraum für jeden Einzelnen, damit die persönliche Lebensgestaltung so lange wie möglich erhalten bleibt. Zu diesem Zweck bieten wir über unseren hauseigenen Betreuungsdienst eine Vielzahl von Aktivitäten an, die neben körperlicher und geistiger Anregung auch die Teilnahme am Gemeinschaftsleben in der Einrichtung ermöglichen sollen, um der Gefahr der Vereinsamung entgegenzuwirken. Speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestalten ein wöchentliches Angebot, das vom Gedächtnistraining bis zum Sitztanz reicht. Unter ehrenamtlicher Betreuung finden sich weitere Gruppen beispielsweise zum Lesen, Singen, Spielen oder Kegeln zusammen. Der im Frühjahr 2002 fertiggestellte Anbau bietet mit seinem großzügigen Zuschnitt auf allen drei Etagen weiträumige, lichtdurchflutete Aufenthaltsbereiche und gestattet durch seine flexible Innenausstattung die individuelle Gestaltung einer wohnlichen Atmosphäre. Je nach Mobilität oder auch im Falle schlechter Witterung lässt sich der geschützte, verglaste Gang, der die verschiedenen Gebäude der Anlage miteinander verbindet, für einen Spaziergang nutzen. |
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